27. Januar - Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Landtagspräsident Kartmann begrüßt zur Gedenkveranstaltung

Die diesjährige Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus fand heute im Hessischen Landtag statt.

Die Gedenkrede hielt Prof. Dr. Harald Müller, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.

Landtagspräsident Norbert Kartmann begrüßte die zahlreichen Gäste, die zu der Veranstaltung in den Musiksaal gekommen waren. Dieser Tag rufe auf zu erinnern. Sich zu erinnern an die unfassbaren und schrecklichen Ereignisse unter der Herrschaft des Nationalsozialismus und dieser Tag mahne, jedes Jahr wiederkehrend, zur Wachsamkeit, so der Landtagspräsident. „Dieser Tag ruft die Erinnerungen wach und fordert jeden dazu auf, warum wir uns an diesem Tag erinnern und erfüllt somit auch eine Warnfunktion“, betonte Kartmann.

„Es gilt, sich des Bösen zu erinnern, das in der eigenen Geschichte aufgestiegen ist, und aus der immer noch irritierenden, immer wieder neu gestellten Frage, wie es dazu in Deutschland kommen konnte, die Kraft zu gewinnen, um die Wiederkehr dieses Bösen zu verhindern. Denn das ist der Irrtum jener, die einen ‚Schlussstrich’ ziehen wollten: Die historische Schuld vergeht nicht“, sagte Prof. Dr. Harald Müller in der Gedenkrede.